Die Initiative sucht Mitstreiter für Öffentlichkeitsarbeit, Datenrecherche, den Austausch mit Politik und Stadtplanung sowie zur Vorbereitung von Förderanträgen.
Wir planen einen „Stammtisch“ pro Quartal für Infos und Abstimmungen.
Nächster Termin: 12.5.26 um 19.00 Uhr bei Bürger für Bürger, Marktplatz 14
Kontakt: Eckhart Fröhlich, Tel. 07141/271763, Email: eckhart.froehlich@gmx.de
Autor: admin
-

Nächster Stammtisch
-

Wir suchen einen neuen Namen
Die Bürgerinitiative „Grüne Brücke Freiberg“ sucht einen neuen, griffigeren Namen.
Wir engagieren uns in Freiberg für ein zukunftsweisendes Projekt: eine rund 400
Meter lange Überdeckelung der Autobahn. Diese soll nicht nur wirksam vor Lärm und Feinstaub schützen, sondern zugleich als neue Grünfläche und Begegnungsort für alle Freibergerinnen und Freiberger dienen.Weitere Informationen zu unserem Vorhaben finden Sie in unserer Petition.
Wenn Sie diese noch nicht unterschrieben haben sollten, freuen wir uns über Ihre Unterstützung: https://c.org/B2mZTdmRVD
Damit unser Anliegen künftig noch klarer und einprägsamer wahrgenommen wird, möchten wir unserer Initiative einen neuen Namen geben. Dieser sollte folgende Aspekte widerspiegeln:- Schutz vor Lärm und Feinstaub
- Verbindung der Stadtteile durch einen Deckel über die Autobahn
- Nutzung als frei zugängliche Grünfläche für alle
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, uns bei der Namensfindung zu unterstützen. Auf den besten Vorschlag wartet eine kleine Belohnung!
Senden Sie Ihre Ideen bitte unter dem Stichwort „BI Grüne Brücke Freiberg“ bis zum 25.03.2026 an eckhart.froehlich@gmx.de .
Wir freuen uns auf viele kreative Vorschläge und bedanken uns schon jetzt für Ihre Unterstützung. -

Gespräch zur Überdeckelung
Am 21. Januar 2026 fand im Freiberger Rathaus ein Gesprächstermin zur möglichen Überdeckelung der Autobahn A81 statt. Teilgenommen haben Staatssekretär Christian Hirte vom Bundesverkehrsministerum (CDU), Bundestagsabgeordneter Fabian Gramling (CDU), Vertreter der Stadt Freiberg sowie der Bürgerinitiative „Grüne Brücke“.
Bürgermeister Jan Hambach erläuterte anhand des Lärmaktionsplans und der Machbarkeitsstudie 2020 die seit Jahrzehnten bestehende Belastung der Stadt durch Lärm, Feinstaub und die trennende Wirkung der A81. Hambach erkundigte sich zudem nach dem kurzfristig anstehenden Ersatzneubau für die bestehende Lärmschutzwand nördlich der Autobahnbrücke Württemberger Straße, die für Freiberg eine greifbare Verbesserung im Lärmschutz bringen wird.
Staatssekretär Hirte machte deutlich, dass der Autobahnabschnitt Heilbronn–Ludwigsburg weiterhin nur im „weiteren Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans geführt wird. Ein zeitnaher Ausbau oder eine Umsetzung des sogenannten „Freiberger Deckels“ ist daher nicht absehbar. Erst im Falle einer zukünftigen Verbreiterung der A81 könnten verbesserter Lärmschutz oder eine Umhausung geprüft werden, wobei hohe sicherheitstechnische Anforderungen gelten -

Austausch mit Böblinger Tunnel-BI
Austausch mit Böblinger Tunnel-Bl liefert wertvolle Impulse.
Die Initiative Grüne Brücke Freiberg hat ihre Arbeit aufgenommen und setzt von Beginn an auf den Austausch mit erfolgreichen Vorbildern. Ziel ist es, auf dem Weg zu einer möglichen Überdeckelung der A81 im Bereich Freiberg von bestehenden Erfahrungen zu profitieren.
Am 9. Dezember 2025 traf sich eine Delegation der Initiative im Böblinger Rathaus mit Dr. Thorsten Breitfeld, Mitgründer der Bürgerinitiative Leise A 81. Breitfeld berichtete, wie es der Böblinger Initiative gelang, nach einem langen und anspruchsvollen Prozess politische Mehrheiten für eine Tunnel-Lösung zu gewinnen. Erste Forderungen nach einer Überdeckelung der A81 reichen dort bis in die 1980er-Jahre zurück, ab 2005 intensivierte die Bl ihre Aktivitäten durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerfragestunden und Demonstrationen.Der Einsatz zeigte Wirkung: 2014 wurde die Planfeststellung beschlossen. Von den ursprünglich geforderten rund 3.500 Metern Überdeckelung wurden etwa 800 Meter realisiert, ergänzt durch geschwungene Schallschutzwände.
Finanziert wird das Projekt gemeinsam von Bund, Land, Kreis sowie den Städten Böblingen und Sindelfingen. Bemerkenswert ist, dass die Initiative ohne Vereinsstatus arbeitete und juristische Expertise über Spenden finanzierte.
Für die Grüne Brücke Freiberg war das Treffen ein wichtiger Auftakt. Die Erfahrungen aus Böblingen verdeutlichen, dass Ausdauer, klare Forderungen und eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit entscheidend für den Erfolg großer Infrastrukturprojekte sind. Die Initiative sieht sich darin bestärkt, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen — mit dem Ziel, auch in Freiberg eine zukunftsweisende Lösung für mehr Lebensqualität entlang der A81 zu erreichen.
