Am 21. Januar 2026 fand im Freiberger Rathaus ein Gesprächstermin zur möglichen Überdeckelung der Autobahn A81 statt. Teilgenommen haben Staatssekretär Christian Hirte vom Bundesverkehrsministerum (CDU), Bundestagsabgeordneter Fabian Gramling (CDU), Vertreter der Stadt Freiberg sowie der Bürgerinitiative „Grüne Brücke“.
Bürgermeister Jan Hambach erläuterte anhand des Lärmaktionsplans und der Machbarkeitsstudie 2020 die seit Jahrzehnten bestehende Belastung der Stadt durch Lärm, Feinstaub und die trennende Wirkung der A81. Hambach erkundigte sich zudem nach dem kurzfristig anstehenden Ersatzneubau für die bestehende Lärmschutzwand nördlich der Autobahnbrücke Württemberger Straße, die für Freiberg eine greifbare Verbesserung im Lärmschutz bringen wird.
Staatssekretär Hirte machte deutlich, dass der Autobahnabschnitt Heilbronn–Ludwigsburg weiterhin nur im „weiteren Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans geführt wird. Ein zeitnaher Ausbau oder eine Umsetzung des sogenannten „Freiberger Deckels“ ist daher nicht absehbar. Erst im Falle einer zukünftigen Verbreiterung der A81 könnten verbesserter Lärmschutz oder eine Umhausung geprüft werden, wobei hohe sicherheitstechnische Anforderungen gelten
Gespräch zur Überdeckelung

